Petra Stomberg

Petra Stomberg
Petra Stomberg

Petra Stomberg

Alter: 60

Beruf: Gelernte Rechtsanwaltsgehilfin und Altenpflegefachkraft, derzeit  Frührentnerin sowie Tätigkeit als freiberufliche Reporterin

Familienstand: allein lebend

Listenplatz: Nord-West 03

Engagement: Engagement in der Kommunalpolitik, insbesondere im frauenpolitischen, sozialen und kulturellen Bereich, Engagement in den 80ern in Süddeutschland in der Friedensbewegung und aktives Mitglied der Vorläufer der Grünen (damals Junge Liste, Umweltschutz und Frieden), stellvertretende Vorsitzende des VdK (Verband für soziale Gerechtigkeit und Gleichstellung), ehrenamtliche Sozialrichterin in Oldenburg , Mitglied und Sprecherin für Gleichstellungsfragen  der BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Wilhelmshaven

Persönliches: Geboren und aufgewachsen in Wilhelmshaven, von 1980 bis 1994 Aufenthalt in Baden-Württemberg, seitdem in Wilhelmshaven lebend, geschieden, 4 Kinder, 3 Schwiegerkinder und 4 Enkelkinder.

Kontakt: stadtbegruener@gruene-whv.de

 

Petra Stomberg – kompetent für Frauenfragen, Gleichstellungspolitik und soziale Gerechtigkeit.

Mein Motto: „Nicht beim ersten Buhruf den Kopf einziehen, sondern Brust raus und weitermachen!

Ich bin bekennende Wilhelmshavenerin und liebe meine Stadt. Nach meiner Überzeugung ist hier vieles besser, als es von vielen Menschen und Medien verbreitet wird. Trotzdem gibt es natürlich noch vieles zu verbessern und dafür setze ich mich als grüne Politikerin ein: Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Achtsamkeit im Beruf, im täglichen Miteinander, in der Familie und in der Natur sind mir wichtige Anliegen.

Frauenpolitik

Begonnen hat mein gesellschaftliches Engagement in den 70er Jahren, als ich erwachsen wurde. Zwar gab es schon damals die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau im Grundgesetz, aber Theorie und Praxis klafften noch weit auseinander. Beruf und Familie zu vereinbaren war aufgrund der äußeren Umstände mehr als schwierig; Alleinerziehende wurden immer noch „schräg“ angeschaut (die Mussheirat war noch nicht ausgestorben). Ich selber habe noch Mitte der 70er Jahre den Satz erfahren: „Wer macht denn deinem Mann das Abendessen?“, als ich abends eine berufliche Fortbildung zweimal wöchentlich besucht habe. Männer hatten noch ein schlechtes Gewissen, wenn die Frau „mitarbeitete“, weil sie den Anspruch hatten, die Familie allein ernähren zu müssen. Frauen plagte das Gewissen, wenn der Haushalt nicht „perfekt“ war. Unterstützt wurde dieses Denken auch von vielen Frauen, die am alten Klischee festhalten wollten.
Heute hat sich vieles verbessert, aber es gibt immer noch genug zu tun.

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Mein Ziel: Allen Frauen, egal ob Ehefrau, Alleinerziehende oder partnerschaftlich verbunden, eine eigene Existenz zu ermöglichen und noch bessere Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Ausbildung, Beruf und Familie / Kinder zu schaffen sowie Gewaltfreiheit gegenüber Frauen und Kindern.
Dazu brauche ich die Solidarität der Frauen: Den internationalen Frauentag oder den Muttertag zu feiern, reicht nicht. Wir Frauen sind mutig und kompetent und wenn wir uns nicht weiter entdecken, wer sollte es dann tun? Und es macht Spaß, die Welt zu verändern, auch in Wilhelmshaven. Ich kann allen Frauen nur raten, nicht beim ersten Buhruf, den Kopf einzuziehen, sondern „Brust raus und weitermachen!“ Vielleicht sollten wir das Selbstbewusstsein der Männer stärken, denn starke Männer haben keine Angst vor starken Frauen und das wäre echte Gleichberechtigung.

Gleichstellungspolitik

Hier setze ich mich für die Gleichwertigkeit aller Menschen ein, egal welchen Geschlechts, welcher sexuellen Ausrichtung, welchen Glaubens, welcher geografischen oder sozialen Herkunft oder welchen geistig/seelisch bzw. körperlichen Zustandes.
Wir Menschen haben bis heute nicht gelernt, souverän und tolerant mit allen Unterschieden umzugehen und grundlegende Unterschiede zuzulassen.

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Mein Ziel: Alle Menschen haben in sich, was die Welt und Wilhelmshaven braucht. Bringen wir diese Eigenschaften zum Vorschein und nutzen sie, auch wenn es nicht immer auf Anhieb klappt, denn schon Goethe sagte: „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.
Zum Thema Achtsamkeit möchte ich erwähnen, dass wir Menschen lernen müssen, die Ausgewogenheit zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen Input und Output in unserem Tagesablauf zu berücksichtigen. Nur so klappt bei allen Geschlechtern die Vereinbarkeit zwischen Familie, Kindern, Beruf, Engagement und Freizeit.
Zwanghaftes Arbeiten würde die Menschen ebenso verrückt machen wie absolutes Nichtstun. Erst durch die Kombination beider Komponenten wird das Leben erträglich.“ (Zitat von Erich Fromm).

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Ich bedanke mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für das Interesse an meiner Seite und hoffe auf Ihre Unterstützung und Ihre Stimme bei der Kommunalwahl am 11. September.