Ulf Berner

Ulf Berner
Ulf Berner

Ulf Berner

Alter: 50

Beruf: Journalist

Familienstand: verpartnert

Listenplatz: Süd-Ost 05

Engagement: Vorstand im QUEERströmung e.V., Mitglied im Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD), Mitglied in der Wilhelmshavener AIDS Hilfe, Chefredakteur beim „Schlicktown-Magazin

Kontakt: stadtbegruener@gruene-whv.de

Ich stehe für einen bedarfsgerechten und bürgerfreundlichen ÖPNV

Der öffentliche Personen Nahverkehr (ÖPNV) geht an den Bedürfnissen der Bürger*innen vorbei.

Wir brauchen eine vernünftige Anbindung unserer Dörfer und Randgebiete. Auch die Verkehrszeiten der Busse gehen an den Bedürfnissen der Bürger*innen vorbei. Unsere Busse verbrennen immer noch Diesel, während es längst gute Elektro- und Hybridfahrzeuge gibt, die sogar von der EU gefördert würden. Die Bahnanbindung Richtung Wittmund/Esens ist gelinde gesagt als desolat zu bezeichnen und unser Bahnhof ist in einem erbärmlichen Zustand.

Die Busanbindung an unseren „Hausstrand“ in Hooksiel ist erbärmlich. Hier müsste in der Saison wenigstens stündlich ein Bus fahren und das auch in den Abendstunden. So können Einheimische, wie auch Touristen das Strand- und Freizeitangebot des Wangerlandes genau so nutzen, wie auch die vielfältigen kulturellen und sportlichen Angebote und Einkaufsmöglichkeiten Wilhelmshavens wahr nehmen.

Ich setze mich für eine nachhaltige, umweltschonende und bedarfsgerechte Verbesserung des ÖPNV ein und arbeite dabei eng mit unseren Nachbar-Kreisverbänden auf der ostfriesischen Halbinsel zusammen, denn ÖPNV-Strategien dürfen nicht an Stadt- und Kreisgrenzen enden. Die uneinheitliche Verbands- und Tarifstruktur macht Bus und Bahnfahrten für die Menschen in unserer Region unattraktiv und zu teuer.

Die Forderung ist auch hier ganz klar:

Ein Verbund – Ein Netz – Ein Tarif

 

Weitere Schwerpunkte meiner politischen Arbeit sind: 

Gender-Politik

Ich stehe als „Queer-Aktivist“ für die rechtliche Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Trans*, Bi- und Intersexuellen Menschen. Ich arbeite aktiv gegen die Diskriminierung und Ausgrenzung queer lebender Menschen. Auch in Wilhelmshaven ist es für viele queer lebende Menschen oft schwierig offen zu leben. Ich engagiere mich sowohl bei BÜNDNIS90 / DIE GRÜNEN, als auch im Verein QUEERströmung e.V. für eine bunte, tolerante und vielfältige Stadt.

Transparenzoffensive in der Stadtpolitik

Wer kennt überhaupt das Ratsinformationssystem (RIS) und wer es kennt, wer findet sich darin zurecht ??? Wer hat schon einmal eine Ratssitzung miterlebt und wer weis überhaupt, dass sowohl die Ratssitzungen als auch die verschiedenen Ausschusssitzungen einen öffentlichen Teil haben??? Warum übertragen wir solche Sitzungen nicht ins Internet ???

Es ist dringend notwendig allen interessierten Bürger*innen alle Informationen der Stadtpolitik einfach zugänglich zu machen und es ist genau so wichtig mehr Bürger*innen für die Arbeit der Politiker*innen zu interessieren.

Mehr Bürgerbeteiligung

Viele Bürger*innen fühlen sich von der Politik abgehängt und sehen keinen Einfluss auf das politische Geschehen. Die monatliche Bürgersprechstunde zur Ratssitzung reicht da nicht aus. Wir sollten die Idee der ehrenamtlichen Quartiersmanager aufgreifen, die in anderen Städten erfolgreich arbeiten. Quartiersmanager sind Ansprechpartner für die Bürger*innen in den verschiedenen Wohnvierteln der Stadt und planen mit diesen Gemeinschaftsaktionen oder tragen Probleme des Viertels an die Verwaltung oder in den Rat.

Bürgerorganisationen, Selbsthilfegruppen und Vereine müssen die Chance bekommen ihre Belange einfacher an Verwaltung und Politik zu bringen und zu diskutieren.

Kulturpolitik.

Kultur erschöpft sich nicht in der Landesbühne Nord, die unbestritten eine sehr gute und wertvolle Arbeit leistet oder ein paar willkürlich ausgewählten Museen. Kultur findet auch im Kleinen statt, wie die „Südbar“, Musikinitativen, Theater-, Kunst- & Kulturprojekte in den Stadtteilen. Viele brauchen einfach nur einen Ort zum Üben, Ausstellen, Spielen oder eine geringe Zuwendung für das Nötigste.

Es gäbe sicher leerstehende Gebäude in der Stadt, von denen mindestens eines als Kulturraum für verschiedenste Initiativen und Projekte dienen könnte und nach kürzester Zeit eine Adresse von überregionaler Strahlkraft werden würde. Es geht nicht darum den stark belasteten Haushalt Wilhelmshavens weiter zu stressen, sondern darum vorhandene Mittel intelligent und gerecht zu verteilen und mit einer klaren Botschaft für eine bunte, vielfältige Kunst- & Kulturszene auch Investoren und Sponsoren zu werben.

Geben Sie GRÜNES Licht für ein nachhaltiges Verkehrskonzept, eine Politik die Menschen zum Mitmachen einlädt und eine bunte und vielfältige Stadt.

Ich danke für Ihre Stimme am 11.09.2016

Ulf Berner

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